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03.04.18 08:30 Alter: 22 days

Baubehörde genehmigt Umbauten an Schnittstelle zwischen Fluggastterminal und Bahnhof

 

Die Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald hat die Genehmigung zum Nachtrag 6.1 zur Baugenehmigung des BER-Terminals erteilt. Vizelandrat und Baudezernent Chris Halecker händigte am heutigen Vormittag in der Kreisverwaltung in Königs Wusterhausen die Baugenehmigung an Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup aus.

Abweichend von den umfangreichen Änderungen im 5. und 6. Nachtrag zum Fluggastterminal ist der Inhalt des Nachtrags 6.1 begrenzt auf die Verteilerebene als Schnittstelle zwischen der unterirdischen Bahnanlage und dem Fluggasterminal.

Mit den am 25.08.2017 eingereichten Antragsunterlagen war der Nachweis zu führen, dass zusätzlich zu dem bisher möglichen eingeschränkten Bahnverkehr auch die im Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau des Verkehrsflughafens Berlin-Schönefeld zu Grunde gelegte  Anzahl der Zugfahrten gewährleisten werden kann. Durch die beantragten baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Änderungen in der Verteilerebene wird die Einhaltung der vereinbarten Schutzziele gewährleistet.
Das bedeutet zum einen, dass den in der Verteilerebene anwesenden Personen sowie den aus dem Bahnhof hinzukommenden Passagieren bei einem Brandereignis ausreichend Zeit für eine Selbstrettung verbleibt und zum anderen ein Auslösen der Entrauchungsanlage  im Bahnhof vermieden wird.

„Bisher wurde die Einhaltung der Schutzziele durch ingenieurtechnische Methoden nachgewiesen. Für die Aufnahme der Nutzung des Fluggastterminals ist dies jedoch noch durch Heißgasrauchversuche und Evakuierungsübungen zu belegen“, betonte Baudezernent Halecker.
 Er gehe davon aus, dass die jetzt genehmigten Umbauarbeiten bis zum Sommer 2018 abgeschlossen und den derzeitigen Bauablauf im Terminal nicht beeinträchtigen werden. „Mit der Übergabe dieses Nachtrages wird der letzte Akt eines langen und aufwendigen Genehmigungsprozesses beendet. Nunmehr liegt es an der Flughafengesellschaft das Terminal termingerecht nach den genehmigten Bauvorlagen fertig zu stellen und eine effektive Abnahme durch Prüfsachverständige und der Bauaufsichtsbehörde zu ermöglichen“, sagte Halecker.

Quelle: Landkreis Dahme-Spreewald