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BMAS veröffentlicht "Kompetenz-Kompass"

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) stellt branchenspezifische Entwicklungen im Maschinenbau, der IT-Branche sowie im Gesundheits- und Sozialwesen vor.

© pixabay | RAEng_Publications

Welche Kompetenzen und Qualifikationen sind in den Branchen Maschinenbau, IT sowie im Gesundheits- und Sozialwesen künftig gefragt? Um auf diese Frage eine Antwort und Unternehmen Orientierung geben zu können, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales das Forschungsprojekt „Kompetenz-Kompass“ ins Leben gerufen.

Ob Digitalisierung, ökologische Transformation oder Corona-Pandemie: Viele Branchen, Berufe und Tätigkeitsfelder werden vor diesem Hintergrund auf verschiedene Art und Weise beeinflusst. Gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) die Veränderung von Qualifikations- und Kompetenzanforderungen in drei Branchen untersucht, die vom Wandel besonders stark betroffen sind: Maschinenbau, die IT-Branche sowie das Gesundheits- und Sozialwesen. Verschiedene Unternehmensvertreterinnen und -vertreter sowie Sozialpartner haben sich an dem Forschungsprojekt beteiligt.

Das Ergebnis des ersten Teilprojekts sind drei Broschüren. Sie beleuchten Digitalisierungstrends, die wichtige Hinweise auf zukünftige Qualifizierungs- und Kompetenzbedarfe geben. Anhand von konkreten Beispielen wird erläutert, inwiefern sich Berufsstrukturen und Tätigkeitsprofile vor dem Hintergrund des Digitalisierungsgrades der Unternehmen verändern. Arbeitgeberinnen und -geber sowie Betriebsräte finden in den Publikationen zudem konkrete Empfehlungen sowie Leitfragen für die (Neu-) Ausrichtung von Unternehmen. Die drei Publikationen stehen als kostenfreies PDF-Dokument bzw. zur Bestellung als Broschüre auf der Website des BMAS zur Verfügung:

„Die Digitalisierung wirkt sich je nach Branche und Tätigkeit sehr unterschiedlich aus, so dass sich die Frage, welche Kompetenzen zukünftig benötigt werden, nicht allgemeingültig beantworten lässt“, so Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. „Mit dem Kompetenz-Kompass möchten wir Orientierung in drei Branchen geben, die stark vom Wandel betroffen sind.“

Besonders große Produktivitätspotenziale durch die Digitalisierung verzeichnet demnach der Maschinenbau. Denn mit der Entwicklung und Anwendung neuer Technologien entstehen zahlreiche neue Berufsprofile, die mit den neuen Technologien verknüpft sind – z.B. „Data Scientists“ oder „UX (User Experience) Designer“. Ebenso verzeichnet die IT-Branche mit dem Berufsbild des „Ethical Hackers“ ein neues Berufsbild. Einen besonders hohen Beschäftigungsanstieg sehen die Expertinnen und Experten auch in der Gesundheitsbranche. Gebraucht werden Expertinnen und Experten, Spezialistinnen und Spezialisten sowie Fachkräfte. Neue Berufsbilder wie Biomedizinische Fachanalytiker/-innen und Ingenieur/-innen im Bereich Biomechanik gewinnen an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund werden Unternehmen die Auswirkungen der digitalen und ökologischen Transformation daher künftig noch stärker in ihre individuelle Geschäfts- und Personalstrategie einordnen müssen.

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales / Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA)

 

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