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Digitalisierung zum Anfassen

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Cottbus geht mit einer Roadshow auf Tour und präsentiert KMU verschiedene Formen der Digitalisierung.

Bei der mobilen Messe wird ein klassischer Produktlebenszyklus von der Beschaffung über die Produktkonfiguration durch den Kunden, die Produktion und Qualitätskontrolle bis hin zur bedarfsorientierten automatisierten Einlagerung demonstriert. © Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Cottbus

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Cottbus hat eine Roadshow entwickelt, bei der verschiedene Demonstratoren rund um die Themen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Assistenzsysteme praxisnah vorgestellt werden. Die Roadshow wird heute im Rahmen der 9. Clusterkonferenz Metall an der Technischen Hochschule (TH) Wildau erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Das mobile Angebot soll kleine und mittlere Unternehmen für digitale Technologien sensibilisieren und begeistern.

Bei der mobilen Messe durchlaufen die Teilnehmenden zehn Stationen mit verschiedenen Betrachtungsaspekten. Dabei wird ein klassischer Produktlebenszyklus von der Beschaffung über die Produktkonfiguration durch den Kunden, die Produktion und Qualitätskontrolle bis hin zur bedarfsorientierten automatisierten Einlagerung demonstriert. In dieser Abfolge werden für KMU, Handwerksunternehmen und Dienstleister zu ihren aktuellen Herausforderungen unterschiedliche Lösungsansätze vorgestellt.

„Die hohe Nachfrage nach entsprechenden Anwendungsbeispielen rund um die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz hat uns zur Umsetzung dieser Roadshow bewegt“, berichtet Projektmanager Norman Günther von der Technischen Hochschule Wildau. „Dadurch erreichen wir nun auch Unternehmen in peripheren Gebieten.“

Von Handschriftenerkennung bis Sprachsteuerung

Das Produktionssystem der Roadshow stellt einfache bis komplexe Digitalisierungsansätze vor. „Teilnehmende haben die Möglichkeit, Lösungen zu testen, die für ihr Unternehmen relevant sind oder die sie vielleicht sogar schon im Blick haben“, nennt Norman Günther einen konkreten Mehrwert. Dabei kommen passende KI-Demonstratoren wie Handschriftenerkennung, Sortieranwendungen, automatische Textverarbeitung und Sprachsteuerung zum Einsatz.

Gestartet wird der Rundgang mit einem Webkonfigurator, in dem ein Holzknobelspiel („Teufelsknoten“) personalisiert und die gewünschte, individuelle Bearbeitung gewählt wird. Dabei besteht die Möglichkeit, eine Auswahl der Teile aus Holz oder 3D-gedrucktem Material zu bestimmen und einen von sechs Bestandteilen des Teufelsknotens individuell zu gestalten. Im weiteren Verlauf werden verschiedene Rückverfolgbarkeitselemente vorgestellt, beispielsweise durch QR- oder Barcode. Zudem wird gezeigt, wie Künstliche Intelligenz und Robotik bei der Qualitätssicherung oder im Sortierprozess eingesetzt werden kann.


Hintergrund: 

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Cottbus ist Bestandteil der bundesweiten Förderinitiative „Mittelstand-Digital“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Ziel ist die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Arbeitsprozesse. Dabei stehen die Schwerpunkte Arbeit 4.0, Digitalisierung in Logistik und Produktion, IT-Sicherheit, Künstliche Intelligenz, Assistenzsysteme, Automatisierungstechnik, Robotik sowie Sozialpartnerschaften im Mittelpunkt. Das Kompetenzzentrum besteht aus den Konsortialpartnern BTU Cottbus - Senftenberg, Technische Hochschule Wildau, Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik Frankfurt (Oder) und IHK Cottbus.

► Weitere Informationen zur Roadshow finden Sie unter https://www.kompetenzzentrum-cottbus.digital/Angebote bzw. www.kompetenzzentrum-cottbus.digital.

Quele: Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Cottbus

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