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Handelsatlas Südbrandenburg 2017/2018 erschienen

Handelsatlas Südbrandenburg 2017/2018
© IHK Cottbus

Der neue Handelsatlas Südbrandenburg 2017/2018 zeigt aktuelle Marktveränderungen der Branche in Zahlen und Fakten auf und fasst vielschichtige Strukturdaten der Branche zusammen. Er wird regelmäßig von der Industrie- und Handelskammer Cottbus neu aufgelegt. Die Ausgabe 2017/2018 ist ab sofort als Online-Broschüre verfügbar.

Im Handelsatlas Südbrandenburg sind die Kennziffern für den gesamten IHK-Bezirk Cottbus dargestellt und detailliert die Strukturdaten der Branche für die Stadt Cottbus sowie 16 ausgewählte Städte in den Landkreisen Spree-Neiße, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz untersucht. Die Zahlen, Fakten und Auswertungen können u. a. bei kommunalen Planungsentscheidungen, Investitionsüberlegungen oder Standortbewertungen hinzugezogen werden.

Entwicklung der Zahl der Handelsunternehmen

In Südbrandenburg gab es 2017 insgesamt 9.287 Handelsunternehmen, davon 5.917 im Einzelhandel. Damit ist die Zahl der Handelsbetriebe gegenüber 2014 um rund vier Prozent gesunken, wobei im gleichen Zeitraum die Zahl der versicherungspflichtig Beschäftigten im Handel um 2,2 Prozent angestiegen ist.

Kaufkrafttrend

Positiv hat sich in Südbrandenburg die Kaufkraft entwickelt – sie stieg zwischen 2014 und 2017 um 8,4 Prozent. Davon kann der Einzelhandel, egal ob stationär im Ladengeschäft, mobil beispielsweise auf Märkten oder auch online im Internet oder im Versandhandel allerdings nur begrenzt profitieren, da ein Teil des Zuwachses in die private Absicherung, z. B. in Form von Miete, Energiekosten, Gesundheit oder Versicherungen. Die für den Handel wichtige „einzelhandelsrelevante Kaufkraft“, d. h. die Summe, die tatsächlich für Einkäufe zur Verfügung steht, ist nur um 5,5 Prozent gestiegen.

Der allgemeine Trend der steigenden Kaufkraft sagt allerdings wenig zur konkreten Situation der Handelsstandorte in Südbrandenburg aus. Hier gibt es große regionale Unterschiede. Der Referenzwert für das Niveau der einzelhandelsrelevanten Kaufkraft beträgt im deutschlandweiten Durchschnitt 100. Während Schönefeld mit 99,7 oder Königs Wusterhausen mit 96 fast den gesamtdeutschen Durchschnittswert erreichen, liegen Guben mit 85 oder Finsterwalde mit 84,1 deutlich darunter.

Die Onlne-Broschüre mit detaillierten Informationen finden Sie hier.

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