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TH Wildau: Workshop zur Zukunft der Flughafenregion

Ziel ist es, die Regionalakteur:innen für mögliche Zukünfte zu sensibilisieren & gemeinsam mit ihnen Handlungsoptionen zu erarbeiten.

© Dr. Franziska Schwarz | sci|vi|sto

Wie sieht die Zukunft der Flughafenregion rund um den BER im Jahr 2035 aus? Mit dieser Frage hat sich ein Team der Technischen Hochschule Wildau gemeinsam mit weiteren Expert:innen auseinandergesetzt. Unter dem Titel „Die Zukunft der Flughafenregion Berlin-Brandenburg als Wissenschafts- und Innovationsstandort – eine Szenarioanalyse" stellen die Forschenden am 7. April insgesamt 52 Zukunftsprojekte vor – darunter sind auch Szenarien wie ein Weltraumbahnhof oder ein Hyperloop, also ein Hochgeschwindigkeitsverkehrssystem. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Anfang des Jahres 2021 begann ein Team der TH Wildau die Szenarioanalyse zur „Zukunft der Flughafenregion des BER als Wissenschafts- und Innovationsstandort“. Mittlerweile liegen mit den Szenarien „Zentral gesteuerte Industrialisierung„ und „Dezentrale Spezialisierung bottom-up“ wichtige Zwischenergebnisse vor.

Die Szenarioanalyse ist als partizipativer Prozess konzipiert, in den Regionalakteur:innen phasenweise eingebunden werden. Sie begann mit der Abstimmung des Konzepts und des methodischen Vorgehens mit dem Dialogforum Airport Berlin-Brandenburg und mit der für die Fortschreibung des gemeinsamen Strukturkonzepts der Flughafenregion zuständigen Complan Kommunalberatung GmbH. In der Vorbereitungsphase wurde auch eine vertiefende Status quo Analyse vorgenommen. Vertreter:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen waren im Anschluss sowohl in die Ermittlung von Einflussfaktoren als auch die von Zukunftsprojektionen eingebunden. Dies erfolgte in der Form von Workshops, die mit 28 bzw. 19 Teilnehmer:innen aus beiden Teilen der Flughafenregion gut besucht waren. Sie identifizierten knapp 200 Einflussfaktoren, die vom Szenarioteam aufbereitet und der Auswahl von Schlüsselfaktoren zugrunde gelegt wurden. Darüber hinaus generierten sie für diese Schlüsselfaktoren über 50 Zukunftsprojektionen, die nach Aufarbeitung und Konsistenzanalyse letztendlich zu den beiden o. g. Szenarien führten. Im Anschluss an die grafisch umgesetzten Szenarien konnten Chancen und Risiken abgeleitet werden, die als Brücke für die Erarbeitung von Handlungsansätzen und Maßnahmen fungieren. In diesem Zusammenhang werden gegenwärtig Gespräche mit Regionalakteur:innen geführt, deren Ergebnisse auf diesem abschließenden Workshop am 07. April 2022 diskutiert, konkretisiert und priorisiert werden sollen.

Interessierte werden gebeten, sich bis zum 25. März unter frank.hartmann@th-wildau.de oder telefonisch unter 03375/50 82 14 für den Workshop anzumelden. Der Workshop ist als Präsenzveranstaltung geplant und findet im ViNN:Lab (Technische Hochschule Wildau, Hochschulring 1, 15745 Wildau | Haus 16A, Raum 2095 – 2. OG) statt.

Die Workshop-Agenda finden Sie auf der Website der Technischen Hochschule Wildau.

Quelle: TH Wildau / Märkische Allgemeine Zeitung

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