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WSK für vorbildliche Fachkräfte-Ausbildung ausgezeichnet

IHK-Präsident Peter Kopf überreicht das „Gütesiegel für exzellente Ausbildung“ an WSK-Personalreferentin Sandra Ostermann. Mit dabei sind WSK-Geschäftsführerin Simone Senst und IHK-Hauptgeschäftsführer Marcus Tolle.
© Wildauer Schmiede- und Kurbelwellentechnik GmbH | Ina Klix

Die Wildauer Schmiede- und Kurbelwellentechnik GmbH (WSK) wurde von der IHK Cottbus mit dem „Gütesiegel für exzellente Ausbildung“ ausgezeichnet. Es würdigt das besondere Engagement des Unternehmens in der Berufsausbildung und die damit verbundene besondere Qualität der Ausbildung. Das Siegel ist die höchste Auszeichnung für die Ausbildungsqualität in Betrieben und zwei Jahre lang gültig.

24 von 29 Qualitätskriterien hatte die WSK erfüllt – und damit sehr gut abgeschnitten. Unterschieden wurde dabei zwischen Pflicht-Kriterien und Exzellenz-Kriterien, darunter Aspekte wie angemessene Ausbildungsvergütung, Willkommenskultur, Qualitätsleitbild, Auslandspraktika, Betreuungsqualität, Zusatzqualifikationen, Hilfsangebote für leistungsschwächere Azubis, Karriereplanung oder auch individuelle Prüfungsvorbereitung.

Nur wenige Unternehmen werden mit dem Gütesiegel ausgezeichnet. Darauf wies auch IHK-Präsident Peter Kopf hin, als er Mitte März die Urkunde an Personalleiterin Sandra Ostermann überreichte. Geschäftsführerin Simone Senst ist sich dessen ebenfalls bewusst: „Das hat nicht jeder. Das ist gute Werbung für uns. Jugendliche und Eltern können sich darauf verlassen, dass es bei uns eine ordentliche Ausbildung gibt.“

Bei der WSK werden überwiegend Zerspanungsmechaniker für die Kurbelwellenfertigung sowie Stanz- und Umformungsmechaniker für die Schmiede ausgebildet. Gelegentlich bildet das Unternehmen zudem kaufmännische Angestellte und Industriemechaniker aus. Im Schnitt betreut man drei Azubis pro Jahr. Im vergangenen Jahr waren es sogar zehn. Doch die Bewerber stehen nicht mehr Schlange wie früher – und dennoch muss der Nachwuchs ins Unternehmen passen. Personalleiterin Sandra Ostermann schaut deshalb auch längst nicht mehr nur auf die Noten. Pünktlichkeit und Verlässlichkeit sind mindestens ebenso gefragt. Alle Bewerber werden zudem zu einer Werksbesichtigung eingeladen: „Wenn jemand in den Ferien Zeit dafür opfert, sagt das auch einiges über ihn aus.“

Für IHK-Präsident Peter Kopf folgte nach dem offiziellen Teil ebenfalls ein Rundgang durch die Werkhallen der Gesenkschmiede und der Kurbelwellenfertigung. Selbst hier drehte sich im Gespräch viel um dieses Thema. Geschäftsführerin Simone Senst: „Wir brauchen Leute, die praktisch arbeiten wollen und auch körperlich schwere Arbeit nicht scheuen.“ Allerdings hätten viele Jugendliche wenig Vorstellungen davon, was sie in einem Betrieb wie diesem erwartet. So erging es auch dem angehenden Industriemechaniker Hasem Nousair: „Auf dem Gymnasium in Königs Wusterhausen hat man uns aufs Studium vorbereitet – und nicht auf eine Ausbildung.“ Dies bedauerte auch Peter Kopf. Schließlich könne nicht jeder studieren: „Und handwerkliche Arbeit hat gleichfalls einen hohen Stellenwert.“

Am Ende der Führung war Peter Kopf von der WSK-Produktion sehr angetan. „Ein toller Eindruck war das“, schwärmte er anschließend. Die IHK-Urkunde wird übrigens einen Ehrenplatz im Besprechungsraum bekommen, der auch für Kundengespräche genutzt wird.

Fotograf/Quelle:  Wildauer Schmiede- und Kurbelwellentechnik GmbH | Ina Klix

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