Der Tourismus in Brandenburg zeigt sich im 1. Halbjahr 2026 weitestgehend stabil: Rund 2,5 Millionen Gäste besuchten von Januar bis Juni 2026 Brandenburg. Sie buchten insgesamt 6,3 Millionen Übernachtungen. Damit lag die Gästezahl um 0,4 % und die Zahl der Übernachtungen um 1,4 % unter dem Vorjahresniveau, teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.
Gäste aus Deutschland buchten knapp 93 % aller Übernachtungen. Die Zahl der Inlandsgäste blieb mit einem Rückgang von 0,3 % nahezu stabil, während ihre Übernachtungen um 1,2 % leicht zurückgingen.
Auslandsübernachtungen im Spreewald nahmen um 20,3 Prozent zu
Die Entwicklung im Auslandstourismus zeigte regionale Unterschiede. Insgesamt sank die Übernachtungszahl der Auslandsgäste um 5,2 %. In Cottbus dagegen stieg sie um 105,1 %. Damit wurden dort doppelt so viele Übernachtungen von Auslandsgästen gezählt wie im Vorjahrszeitraum. Im gesamten Spreewald nahmen die Auslandsübernachtungen um 20,3 % zu. Auch das Lausitzer Seenland (+39,7 %) und das Elbe-Elster-Land (+26,6 %) verzeichneten Zuwächse.
Spreewald unter den Top-3-Reiseregionen im Land Brandenburg
Das Seenland-Oder-Spree mit 969.548 Übernachtungen (−0,1 %) und die Brandenburgische Seenplatte mit 948.940 Übernachtungen (−3,3 %) zählten insgesamt zu den meist besuchten Reiseregionen Brandenburgs. Der Spreewald lag mit 906.642 Übernachtungen (−4,4 %) auf dem 3. Platz. Die höchsten Zuwächse wurden im Lausitzer Seenland mit gestiegenen Übernachtungszahlen um 10,4 % registriert.
Unter den kreisfreien Städten meldete Frankfurt (Oder) mit 12,8 % Zuwachs das höchste Übernachtungsplus. Die Landeshauptstadt Potsdam blieb mit 3,3 % mehr Gästen und 2,1 % mehr Übernachtungen ein beliebtes Reiseziel.
Gästezahlen: Dahme-Seenland & Spreewald auf Platz 1 und 2
Bezogen auf die Gästezahlen führt das Dahme-Seenland die Statistik für das erste Halbjahr 2026 an (423.600 Gäste / +1,3 Prozent ggü. Vorjahreszeitraum), gefolgt vom Spreewald (350.800 Gäste / -1,5 Prozent ggü. Vorjahreszeitraum).