Skip to main content

Leistungsfähige Breitbandnetze für Wachstum und Wohlstand

Die Wirtschaftsförderung Dahme-Spreewald (WFG) begleitet die operative Umsetzung des Breitbandausbaus im Landkreis Dahme-Spreewald.

Breitbandausbau in Dahme-Spreewald

Schnelles Internet für unterversorgte Gebiete

Der Breitbandausbau im Landkreis Dahme-Spreewald hat Ende März 2019 begonnen. Insgesamt investiert der Landkreis 17,1 Millionen Euro, um 5.700 Haushalte, 170 Unternehmen und 62 Schulen mit schnellem Internet zu versorgen.

Eine leistungsfähige informations- und kommunikationstechnische Infrastruktur ist von enormer Bedeutung für die Standortentwicklung des Landkreises Dahme-Spreewald. Der zielgerichtete Ausbau bietet die Chance, unsere Position als attraktiver Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum zu festigen und auszubauen. Sowohl für die Bürger als auch für die lokale Wirtschaft erschließt Breitband-Internet neue Märkte und Angebote. Besonders für die zahlreichen kleinen und mittelständischen Unternehmen ist ein hochleistungsfähiger Internetanschluss ein entscheidender Standortfaktor im nationalen und globalen Wettbewerb. Er sorgt für Unternehmensansiedlungen und schafft neue Arbeitsplätze.

In den vergangenen Jahren wurde der Breitbandausbau im Landkreis Dahme-Spreewald im Rahmen des eigenwirtschaftlichen Ausbaus von Netzbetreibern sowie über kleinere Einzelprojekte durch Kommunen mit Hilfe verschiedener Förderquellen realisiert. Darüber hinaus wurden Landes- und EFRE-Mitteln aus dem Landesprogramms „Brandenburg Glasfaser 2020“ verwendet, um Gebiete auszubauen, die eine Abdeckung unter 6 Mbit/s aufwiesen.

Auf diesen Projekten aufbauend sollen nun diejenigen Bereiche ausgebaut werden, welche weiterhin mit weniger als 30 Mbit/s versorgt sind (sogenannte weiße Next Generation Access -Flecken). Die Umsetzung erfolgt im Rahmen des Bundesförderprogramms „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ über eine Förderung der Wirtschaftlichkeitslücke. Bei der Wirtschaftlichkeitslücke wird die Differenz zwischen dem Barwert aller Einnahmen und dem Barwert aller Kosten des Netzaufbaus und Netzwerkbetriebs für einen Zeitraum von sieben Jahren gefördert.

Mit Hilfe der Förderung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur in Höhe von 8,5 Millionen Euro sowie des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg in Höhe von 6,8 Millionen Euro investiert der Landkreis insgesamt 17,1 Millionen Euro, um für rund 5.700 Haushalte Breitbandanschlüsse mit mindestens 50 Mbit/s und für mehr als 170 Unternehmen Glasfaseranschlüsse für 1 Gbit/s sicherzustellen. Zusätzlich werden alle Grundschulen, Oberschulen, Gesamtschulen, Gymnasien und Förderschulen sowie das Oberstufenzentrum und die Musikschule des Landkreises Dahme-Spreewald mit Glasfaser angebunden. So sollen bis Ende 2020 mindestens 95 Prozent der Haushalte mit Breitbandanschlüssen versorgt sein.

Nachdem die endgültigen Förderbescheide des Bundes und des Landes vorlagen, wurde im Dezember 2018 der Vertrag zum geförderten Breitbandausbau im Landkreis Dahme-Spreewald mit der Deutschen Telekom GmbH unterschrieben. Bereits Ende März 2019 wurden die ersten Baustellen eingerichtet.

Erste Inbetriebnahmen im LDS

Nach mehr als einem Jahr Bauphase, knapp 60 Kilometern bereits geleisteten Tiefbauarbeiten und 240 Kilometern verlegten Glasfaserkabeln ist ein wichtiger Zwischenschritt erreicht. Die ersten 550 Haushalte in den Orten Golßen, Prierow und Mahlsdorf im Amt Unterspreewald sowie Gehren, Trebbinchen, Grünswalde, Waltersdorf, Neusorgefeld und Schwarzenburg in der Gemeinde Heideblick können ab Mitte Juni 2020 Produkte mit Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s bei einem Provider ihrer Wahl buchen.

Landrat Stephan Loge: „Damit ist ein erster, wichtiger Schritt für die unerlässliche Versorgung der Bürger, Unternehmer und Touristen mit schnellerem Internet getan. Für den Landkreis Dahme-Spreewald bieten sich durch einen zielgerichteten Breitbandausbau vielfältige Chancen, seine Position als attraktiver Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum zu festigen und auszubauen.“

"Dank der guten Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom und schnellen Kommunikationswegen mit vielen Bürgern, konnten bislang viele kleine Stolpersteine erfolgreich aus dem Weg geräumt werden“, sagt WFG-Geschäftsführer Gerhard Janßen.

Insgesamt realisiert die Telekom Deutschland mehr als 200 Kilometer an Tiefbauarbeiten und verlegt gut 900 Kilometer Glasfaserkabel im gesamten Kreisgebiet.

Logos des BMVI, Bundesförderung Breitband und Land Brandenburg

Ihre Ansprechpartner

Gerhard Janßen
Diplom-Ökonom
Geschäftsführer
Tel.: +49 3375 5238-0
Jana Carouge
Diplom-Kauffrau
Projektleiterin
Tel.: +49 3375 5238-50